Mittwoch, 30. Dezember 2009

Auch wenn...

...mir das ob meiner momentanen Befindlichkeit (und vor allem dem Gedanken daran, wie der Lieferant und ich hier morgen die 172 kg MDF reinwuchten sollen) etwas unwirklich erscheint: Hoffen lässt es...

2010 also:

Fische (21.02. bis 19.03.)
Sie sind, das wollen wir gleich vorwegnehmen, die Hauptgewinner des Jahres. Einer muß es ja sein, da trifft es irgendwann sogar Fische. Sie rutschen in ein unvermutet gutes Jahr, wahrscheinlich brauchen Sie Monate, bis Sie Ihrem Glück auch trauen. Geben Sie sich einen Ruck, das ist alles echt, das gehört so, man nennt es gute Zeit. Das haben andere dauernd und kommen gut damit zurecht, das können Sie jetzt auch. Sie dürfen besonders im ersten Halbjahr ruhig ein paar Ansprüche mehr an das Leben stellen. An das Leben, an Ihren Partner, an Ihren Arbeitgeber, an das, was man so Umstände nennt. Machen Sie mal einen geraden Rücken, nehmen Sie Haltung an und greifen Sie zu, Ihnen wird etwas geboten. Da lösen sich Knoten, da fügen sich Umstände, da tauchen ungespielte Asse auf, man könnte neidisch werden. In der Partnerschaft könnte das für ein wenig Verwirrung sorgen, aber das nehmen Sie einfach als gute Gelegenheit, um einmal gründlich zu klären, wem da eigentlich was zusteht. Überhaupt könnten Sie bei diesem Thema ein wenig aufräumen, wenn Sie schon dabei sind. Ihnen ist ganz ungewohnt ehrlich zumute, nutzen Sie das aus und machen Sie klar Schiff. Eine gute Partnerschaft hält das aus und wird noch besser, eine schlechte Partnerschaft wollen Sie sowieso nicht.

Sollten Sie zum Halbjahr hin immer noch zu zweit sein, könnten Sie im Bett zu gänzlich ungeahnter Hochform auflaufen. Ihnen ist so dermaßen zupackend und sinnlich zumute, das muß irgendwie genutzt werden. Theoretisch ginge das auch an einer Töpferscheibe, aber hey, wir sind alle erwachen. Sollten Sie gerade solo sein, lassen Sie die ersten Monate entspannt verstreichen, zum etwas späteren Sommer hin findet sich das schon, fast wie von selbst.

Von April bis Juli schrauben Sie aber Ihre Erwartungshaltung in der Liebe besser noch kurz zurück, diese Monate sind viel besser geeignet, um alleine etwas zu regeln. Wenn es etwas zu tun gibt, bei dem es nur auf Sie ankommt, dann in diesen Monaten. Wenn Sie immer schon einmal alleine Urlaub auf dem Leuchtturm machen wollten, dann jetzt. So selbstzufrieden ist man nicht alle Tage und es ist gar nicht einfach, diese Phase sinnvoll zu nutzen, da müssen Sie schon etwas kreativ werden. Aber das ist ja vertrautes Terrain für Sie.

Die größte Herausforfderung für Sie: Sie werden sich damit abfinden müssen, daß Sie sich im Laufe des Jahres ziemlich gut finden werden. Es ist hart, aber Sie werden lernen, es auszuhalten.

Und wenn Sie's jetzt wissen wollen, dann gehen Sie nach da.

Aber nur glauben, wenn es gut ist, gell.. ;)

Montag, 28. Dezember 2009

Wohin?




Und wieder nähern wir uns einem Ende.
Ich bekomme es zunehmend mit der Angst.
Das ist neu.
Und lehrt mich mehr fürchten, als alles bisherige.
Nachgeben darf man nicht. Denke ich.
Denn wer nachgibt, der hat schon verloren.

Und so streichele ich noch immer die Träume.
Scheu davor, sie einzutüten.
Denn wer eintütet, hat auch verloren.
Doch muss ich meinen Blick auf den Boden wenden.
Warum nur drückt es so sehr?

Alles was ich vom Leben wollte, war ein einziger Tanz.
Einen Tanz im güldensten, herrlichsten Licht.
Welches die Nacht zu bieten hat.
In unlimitierter Auflage.
Ohhhhkeeeeh...

Aber das Leben, das Leben will kein Farbfernseh sein.
Das Leben, es hängt am Alltäglichen. Ganz schwarz-weiss.
Da hilft kein Seufzen nicht.
Und so flimmert und knistert es vor sich hin,
wie die "große",
diese verdammte Nachtgestalt;
Trollfee of Alb!

Nein. Die Dinge, sie müssen sich natürlich wandeln.
Ver- und entpuppen.

Einen Wandelwechsel wünsche ich mir!

Irgendwofür. Irgendwohin.

38mm.

Gerade für 400 Euronen MDF gekauft.
Und noch so ein "paar" Leisten für 50...
Silvester wird's geliefert.

Mir ist schlecht.

(Dafür den blau-gelben Riesen beim Einlösen des Weihnachtsgutscheins um acht Euro beschissen. Unbeabsichtigt zwar, aber immerhin...)

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Dienstag, 22. Dezember 2009

...

Der Eisenwarenhändlerfreund fragt mich, ob ich eigentlich eine zweite Wohnung dazugemietet habe, inzwischen.
Und als ich: Nöööh...aber ich werde immer besser :)... sage, sagt er: Das glaube ich Dir!
(Oh mein Gott: Sie KENNEN ihn nicht! DAS IST ABER SOWAS VON EIN KOMPLIMENT!!!)
Und der Heizungswartmensch glaubt, dass ich ihn verscheißere,
mit der Aussage über den eigentlichen Beruf;
und dass Fort Knox Arbeit immer learning by doing ist...

So langsam komme ich mir vor wie 'ne Professionelle...hach!

Samstag, 12. Dezember 2009

Größenwahn?

Also so langsam fällt mir echt nix mehr ein dazu.
Was die Vermieterfront in dieser Stadt so abzieht, macht mich bisweilen echt sprachlos..
Ich meine: Über zwanzig Euro kalt??? Geht's noch???
Wir sind hier doch nicht inner Hafencity...

Pfui, Suzi!


Freitag, 11. Dezember 2009

Wanderung zwischen den Welten.

Schon lange, der Titel. Der eigenen imaginären Biografie.
Wem oder was zu zollen: Unklar.
Gene? Horoskop? Sozialisation?
Muster? Übertriebene Sensibilität?
Abgrenzungsproblem?
Zuviel Dialektik. Immer.
Zuviel vermeintliche Wahrnehmung auch. Immer.
Ich wünsche mich mir "blöd", noch immer.
Unverändert seit über zwanzig Jahren.

Ist das überhaupt wichtig?
Auch keine neue Frage,
aber eine, die vielleicht einen persönlichen Mehrwert enthält.
Um dann einfach zu vereinen, was nicht vereinbar scheint. Ist.

Offen. Für alles.
Und nichts.

Freitag, 4. Dezember 2009

Dienstag, 1. Dezember 2009

Big Brother H.

Mir ist gestern Abend das Netzteil vom kleinen Weißen durchgeknallt.
Ganz gemütlich lag ich so. Im Wohnzimmer auf dem Sofa.
Als es irgendwo in der Wohnung ein wenig wumste.
"Wird die Katze gewesen sein...", dachte ich.
Oder halt was umgefallen. Wäre ja auch kein Wunder, bei dem Stapelchaos hier...
Vielleicht auch ein ausgewieseltes Störgeräusch der Nachbarn.
Wer weiß...

Als ich so ein Stündchen später jedoch in die Küche flanierte, war dort plötzlich die Schummerbeleuchtung aus. Und reagierte auch auf kein Schaltergekippel. Hm? Sicherungen checken...irgendwas stimmt da nicht. Und ja, tatsächlich: Raus das Teil! Also wieder rein. Licht funzt. Nur: Koooomisch... Mir fällt der Wums wieder ein. Und ich kucke gen Schleppi. Nix leuchtet. Aha!
Beim örtlichen Fruchtgroßhandel kostet so ein Netzteil schlappe 80 Euro, finde ich nach einigen Recherchen heraus.
Ziemlich teuer für einen "Stecker".
Also goes Frau H. nackt und unerschrocken aufs Pferd.
Und siehe da: Für'n Fuffi geht auch...
Jut! Dann also.
Hilft ja nix!
Und seit dem ist Frau H. Big Brother und kann jeden einzelnen Schritt watchen.
Nicht dass sie da unbedingt drauf stünde, aber diese Transparenz ist schon irgendwie, hm? Frau H. weiß auch nicht...


Übersicht
Auftragsdatum 30.11.2009
Order xxxxxx
Kundennummer xxxxxx
Zahlungseingang 01.12.2009
Warenausgang 01.12.2009
Rechnung Rechnung öffnen
Auftragshistorie Hier klicken
Rechnungsanschrift
xxxxxxxxxxxx
Deutschland
Lieferanschrift
xxxxxxxxxxxxx
Statushistorie
01.12.2009 16:54 [7] Warenausgang gebucht
01.12.2009 14:52 [6.1]Paketschein Erstellen
01.12.2009 14:51 [5.2] Freigabe Versand, Rechnung gedruckt
01.12.2009 01:00 [5] Freigabe Versand
01.12.2009 01:00 [3] Warten auf Zahlung


Und damit ihr auch ja nix entgeht, kann Frau Big Brother jetzt hier noch schauen:

Ergebnis Ihrer Suche

Sendungsnummer
xxxxxxxx

Produkt / Service: DHL PAKET
Empfänger: xxxxxxx
Status: Die Sendung wurde im Einlieferungs-Paketzentrum bearbeitet.
Status von: 01.12.09 19:57
Nächster Schritt: Transport zum Zustell-Paketzentrum


Ich bin mir nicht sicher, ob ich das nun fürchterlich oder sehr Kundenorientiert finden soll....

Nu ja.