Montag, 28. September 2009

Träume...

...mal ganz anders.

Ich hätte nie gedacht, dass mir unternehmerisches Denken soviel Freude bereiten kann.
Und vielleicht sogar mehr liegt, als bisher angenommen?
Alles eine Frage der "richtigen" Idee...
Sach ich doch!
Schon immer.
Hach!

Mittwoch, 23. September 2009

Hug!

Seltsame Momente. Erkennen. Ein klein wenig.
Irgendwie.
Mal wieder.
Durch Augen die man kaum kennt.
Und doch so sehr mag.

Wo sind eigentlich meine Offenheit und mein Selbstverständnis hin?

Tief im Schlamm schlage ich ab und an noch
wie aus einem alten Reflex heraus
vibrierende Wellen.

In eben jene Gesichter.

Veränderung.
Nicht nur außen.

Nötig. Und halb schon gelebt.
Oder erst.

Alles eine Frage der Perspektive.

In dieser Umarmung. Dieser gottverdammt schönen, festen Umarmung.
(Nein, nicht so. Eher so.)
Bloßgelegt wohl ehest vom Überraschungsmoment.
Finde ich ein Stück von mir.

Sie ist, als würde jemand sagen:

"Oh man, ich habe Dich übersehen... Entschuldige!"
Und:
"Schön, dass Du da bist!"

Und damit die Erinnerung an das Gute im eigene Ich sanft erwecken..

Wie soll gesagt werden, was gesagt werden will. Manchmal.

?

Wie sich erinnert werden, an das, was ist.

Auf dem Grunde.

(Wanna be 4 4 4.)

Sweet dreams... 4ever?

Montag, 21. September 2009

Aus der Seele. (Grundstein und Fragment)

Vorbereitungen



Wolfgang Bächler
Zwei Häuser

"Ich irre,
ich irre um mich herum.
Ich irre um dich herum.
Ich irre herum.

Bau mir ein Haus in die Luft,
um meine Verwirrung einzufangen,
meine Verirrung und mich,
eine Wohnung für meinen Selbsthaß,
eine Werkstatt für meine Zerfleischung,
ein Atelier,
in dem ich mich an die Wände werfen,
und wieder abkratzen kann
bis alles kalkweiß ist,
die Wand, mein Gesicht
und das deine.

Bau es auf Sand, dieses Haus,
auf Sand und auf Schnee,
um meinen Irr-Turm herum,
aus Wänden, die um ihn zusammenstürzen,
die meinen Irrtum begraben,
ein Kartenhaus um meine Verzweiflung,
und ziehe die Karten einzeln weg,
den König, die Dame, den Buben.

Wenn ich mich in den Irr-Turm verschanze,
auf Trümmern der Selbstzerstörung,
das As und den Haß in der Hand,
fliegt mir das Dach davon.

Du nimmst mir den Haß und das As
und gibst mir den Buben zurück.
Wir bauen ein neues Haus
auf einem anderen Grund."


Keine Worte, die mir mehr Synonym der Liebe.
Keine Worte, die näher,
gewesener und immerdar nun,
da Teil von mir,
sein könnten.

Tiefstes
Inneres.

Geschenk.

Time is passing away.

It's now.

"Doch dann wuchs mir
ein Baum aus der Brust,
verzweigte sich, trieb Blätter.
Wie sollte ich je wieder aufstehen können
mit diesem Baum in der Brust?
Wie durch die Türe gehen?
Leichter wächst da mein Baum
durch die Zimmerdecke, durch das Dach,
Ja, nur so kommen wir aus dem Haus."


Samstag, 19. September 2009

Tip your lip

Behind

Ich bespiegele und bespiegele weiter. Aber nähere ich mich auch dem "davor", so bleibt das dahinter weiter nebulös.
Das will es wohl so. Oder es ist gar nicht wirklich da. Keine Ahnung. Oder: Nur Ahnungen.

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Aufrecht in den Herbst. Er gefällt mir in diesem Jahr besonders.
Dafür allerdings gibt es keinen besonderen Grund.
Es ist nur so, einfach nur so.
Weil eben: Passt!

(Sommer nicht.)

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Aus einer Einbahnstraße kommt man nicht so einfach raus.
Da muss man durch. Bis zum bitteren Ende.
Fuß aufs Gas, also.

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Der Rest bleibt Geduld.

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Große Sehnsucht nach Gemütlichkeit.
Sehr große.
Und nach: FEELING HOME!
Endlich mal.

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Hier und jetzt.

(Und wohl doch erst später.)


Freitag, 18. September 2009

Der Adel müsste man sein!

Genießersocke

(Wenn ich daran denke, wie verhuscht und verhungert dieses Tier einst am Anfang war...und jetzt?
Die Made im Speck.
Sorry, dass ich Euer Hoheit Sonnenbadskreise gestört habe, auch.)

Donnerstag, 17. September 2009

Daily mirror.

Hermes

Eine abgesagte Abendverabredung.
Ein freier Freitag,
in Aussicht.
Mit Aufgaben zwar, aber...

Eine Woche voll von Nachtkino,
hinter mir.
Das spannend war,
und durchaus unterhaltsam,
mich aber recht müde zurücklässt.

Ansonsten:
Nichts.
Leider.
Oder zum Glück?

Ein bisschen business as usual.
Ein paar Wünsche und Träume,
auch am Tag.

Lächeln, um des Lächelns willen,
weil's soviel Freude macht.

Und Gedanken über Vorsätze.
GUTE Vorsätze.

Leben will sortiert werden.
Immer noch.
Und immer wieder.
Auch wenn es bissweilen langweilt.

Sonntag, 13. September 2009

Tirant sur le rouge.

Nicht selten überkommt mich dieser Gedanke, was geworden wäre, hätte ich damals, vor vielen Jahren, in diesem einen, entscheidenden Moment, anders reagiert.
Ich bin kein Mensch der bereut.
Keiner, der geneigt ist, die Dinge im Nachhinein verändern zu wollen.
Und doch: Ich frage es mich.
Oft.

Ein Leben ist immer die Verkettung von Ereignissen. Erlebnissen. Entscheidungen.
Gabelung um Gabelung schaffen wir uns so den eigenen Weg,
Das eigene Leben.
Was also wäre jetzt, wenn ich damals... ?

Im Grunde frage ich mich das weniger,
weil ich es gerne anders gehabt hätte.
(Müssig, sowas. Immer!)
Nein, ich frage es mich wohl, weil ich einen Punkt suche,
um wieder anzuknüpfen.
An mich. An die, die ich damals war.
Bevor.

Es war eine gute Zeit.
Vielleicht sogar eine der besten in meinem Leben.
Ich war das pure Selbstvertrauen, die reine Offenheit.
Gelassen, zufrieden.
(Glücklich?)
Nahm an,
was es anzunehmen galt.
Und lehnte ab,
was nicht ging.
Für mich.

Es war nicht alles einfach.
Vieles war sogar sehr schwer.
Aber es war alles gut.
So, wie es war.
Für mich.

Rund,
irgendwie.
Lebendig!

Bis zu jenem Moment.
Eben jenem Moment
der vielleicht falschesten Entscheidung meines Lebens.

Ein Moment der aus einem einzigen kleinen Wort:
"Arschloch!"
Und meinem Bleiben.
Dabei und dort.
bestand.

Habe ich mir eingebildet, ich könne mich damit ein Stück weit vor dem bewahren,
was nun, offenen Auges, auf mich zukommen würde?
Mit diesem einen kleinen ehrlichen Wort?
Unter dem ich meine Enttäuschung und den aufwallenden Schmerz versteckte.
Und das doch keinen Abbruch tun konnte, dem.

Fakt ist,
dass ich nicht hier sitzen würde.
Ohne all das.
Dass ich andere Fehler machen würde,
als die,
die ich gemacht habe.
Gestern erst wieder.
Und die ich gerne zurückholen würde,
gerade.

Weil der beste Fall,
der der Freude,
über,
ja doch
nichts als
ein Hirngespinnst
ist.
An dessen Stelle
positivst
Gleichgültigkeit
negativst
Ekel, Abscheu
und Verachtung
stehen wird...

Oder?

"Each day has its own individuality of color."
(Charles Hawthorne)


(And yesterday was very green.)

Samstag, 12. September 2009

6

SechsAus

Auf gestriges Anraten (21 Mios!) von Frau Stinkefisch hin vorhin doch tatsächlich Lotto gespielt.
Drei Scheine zerschlissen.
Dabei.
Aus purer Unwissendheit.

Und nu? Bald reich?

Selbst wenn:

Bullshit!

Freitag, 11. September 2009

Off topic (2.)

Köstlich gelacht. Gestern Abend.
After work.
(Und heute morgen dann festgehalten. Before....)

Galaostrich

Montag, 7. September 2009

Herbst. Demander.

Herbst

"Wer schläft lügt nicht..."

Das ist so ein Satz meiner Mutter. Einer dieser, Sie wissen schon.

Ist Dornröschen nur deshalb Dornröschen,
weil es die Lüge fürchtet?
Mehr als?
Und WESSEN Lüge fürchtet es?

Und warum nur,
hat man es durch den Apfel vergiftet.
Und in einen Glassarg gesteckt?

"Es ist immer zwei."

Sagt Dornröschen.

Und lächelt verhuscht,
mit ein bisschen roter Apfelhaut
zwischen den vergilbten Zähnen.
Seine Wangen glühen dabei.
Vom saureren Apfel.
Oder wegen der aus den Spiegeln prügelnden Scham.

Beware!

Fast reglos
liegt es auf dem Diwan.
Seufzt.
Und weiß doch nicht:
Wie weiter?

Jetzt, da erwacht.

Auf die Zinne stellen und rufen?
Um sich dann
- hurtig hurtig -
wieder zu legen?
Und so zu tun, als ob?
Um den Kuss des Prinzen zu empfangen.

Oder einfach:
Ein paar Flyer drucken.
Und alles fliegen lassen?
In eine beliebige Menge und Masse?


Vielleicht ein paar Sit-Ups.
Auf Vordermann bringen.
Staubwischen.
Und die Hecken kurz kürzen.
A Glaserl Wein, oder auch zwei.
Haps Käsebrot, dazu.
Und sehen.

Warme Milch mit Honig.
Zur Nacht.
Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben...ACHT!

Wer schläft lügt - ÄH, Fehler... - SÜNDIGT! nicht....

Wie sinnvoll ist eigentlich Sinnfreies?

ABWARTEN.

(Und im Geiste Fried zitieren.)