Mittwoch, 29. Juli 2009

(Un).Deut.lich

Urlaubsmorgen. Kaum spürbar, der Unterschied, im Moment.
Ist doch in diesen Krisenzeiten ständig frei.
Irgendwer reißt das Haus ein. Zumindest klingt es so.
Dann sehe ich die Veränderung drüben und bin ein wenig...
Wieder so ein Zeichen. Mit Frage.

Die Nachbarn sind weggefahren. Keine quitschende Schaukel mehr. Seit Tagen schon.

Der GM ruft aus den Bergen an. Ob ich wolle und könne...?
Ja, klar. Ich bin froh um die Ablenkung. Telefoniere aber erfolglos.
Dann nicht. Morgen vielleicht.

Ich stelle die Böcke in den Flur und betrachte den vor mir liegenden Schleifpapierstapel.
Keine Lust. Mir fehlt jeder Antrieb.

Statt dessen ziehe ich mir etwas an und gehe nach gegenüber um die bereits fünfte letzte Schachtel Kippen zu kaufen.
Inkonsequente Kuh, ich.
Morgen ist der mysteriöse Termin. Danach also. Dann. Hoffentlich. Sicher.

Lau treibt der Tag. Im Kühlschrank gefriert Bier zu Eis und ich ertappe auf dem Nachhauseweg einen der Fremdfütterer.
Fast schon will ich einfach vorbeigehen. Aber dann reicht es mir. Und ich spreche ihn an.
Hören Sie, es wäre mir lieb', wenn Sie das nicht täten...
Erkläre ihm mühsam warum. Dass ich so keinerlei Überblick habe. Und Adipositas auch bei Tieren nicht gut ist..
Ja ja, sagt er. Der wird immer dicker. Und bröckelt stoisch weiter Leckerlie um Leckerlie vor ihn hin. Ich versuche es auf die sanfte Tour, so ab und zu, in Ordnung. Aber bitte nicht in Mengen! Sein Mund spricht Einsicht. Aber die Finger bröckeln weiter. Mir reichts. Macht doch, was ihr wollt.
Is' ja schließlich nur meine Verantwortung. Aber ich kann das Tier ja schlecht am Schopfe packen und einsperren.
Entnervt von dannen, also. Das hat dann ja jetzt 'mal wieder voll was gebracht.

Cut.

Am späten Abend bin ich kaum entschlossener. Noch immer biegen sich die Linien im Kopf. Dürfte ich vielleicht einen kurzen Blick in das Regelwerk...ja?

Müde.

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