Samstag, 11. Juli 2009

Psyche.

Vielleicht ist es dann, wenn wir es abschwächen wollen, müssen, ins Lächerliche ziehen, den Kopf erheben und schütteln, ganz besonders intense.
Manchmal versteht man nicht.
Will nicht.
Kann nicht.
Es ist, als würde man zerbrechen. Sonst.
Als würde das, was da im Inneren brodelt, einen verschlingen, aufsaugen, auslöschen.
Dann.
Am Ende ist der getrennte Kopf doch ganz gut.
Denke ich plötzlich.
Wie ein großer, starker Bruder lässt er das Herz schreien, heulen, schlagen.
Bis es sich ausgetobt hat.
Erschöpft zu Boden sinkt.
Dann nimmt er es sachte auf, wiegt es ein wenig.
Schhhhhhhh...schhhhhhhh, schon gut...alles gut..
Und bringt es zu Bett.
Damit es sich ausschlafen kann.
Er schämt sich nicht.
Für es.
Er passt nur manchmal zu gut auf.
Auf es.

So ist das also,
mit dem getrennten Kopf.

Nur Ignoranz, Ignoranz mag er nicht. Gut, die kleine Herzischwester lässt er trotzdem. Weil er weiß ja, dass die das irgendwie braucht. Aber wehe. Ja, wehe! Einige Male schon, musste sie zwischenfahren, mit ihren zarten schwachen zähen Ärmchen..Nicht doch! NICHT doch!... Um das Schlimmste zu verhindern.
Da war er dann auch wieder still. Erstmal.
Aber ewig, ewig geht ihm das nicht durch...

Ach ja.

Kommentare:

  1. vielleicht doch ewig, denn selbst der kopf kann nicht ohne die illusion leben (oder?)

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  2. Ja ja...nichts geht über den guten alten brainfuck. Außer vielleicht...

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