Samstag, 18. April 2009

Black Box.

Sicher, kennt man: die kleinen verletzten Eitelkeiten.
Das Schmollen, weil eben...oder eben auch nicht.
Alles Banalitäten, so Sie mich fragen.
Früchte jener Stunden, in denen benutzt und geheuchelt wird.
Unter schwerem Atem sieht man sich möglichst intensiv an.
Stemmt, stösst, drückt.
Wälzt. Zieht und zerrt.
Und ist doch froh,
am Ende wieder alleine zu sein.

Diese Wut hingegen,
diese wahre,
unvermeidbare
Wut,
kommt seltener vor.

Man hasst sich dafür.
Hasst sich, für das Hassen.
Und für jene vermaledeite Bedürftigkeit,
die keinerlei Nahrung hat
und einen doch nicht mehr loslassen will.
Trotzig übt man sich in Gewalt.
Schlägt widerstandslos ins Leere,
weil es eh keinerlei Angriffsflächen gibt.

Phantomkämpfe des eigenen Ichs,
das genug hat
vom Ducken und Wimmern.
Von sinnloser Unterwerfung
und dieser Preisgabe
für nichts.


Und wiederwiederwieder:

NICHTS!



(Edit: Ach Spielkind....halt doch endlich 'mal die Fresse!)

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