Sonntag, 8. März 2009

Tulipa blanco.

Wie schön Du gesungen hast! Einst.
Wie rein und zart in Dein Nebelhorn gepustet.
Und nein, sag' nicht, dass Deine Stimme zu leise sei, ich hab' sie doch gehört...
Ihr Timbre so voll, so weich, so sanft.
Was wünschte ich mehr?
Als einzig ihren Klang.
Gelaufen bist Du. Von hier nach da. Und dann wieder ins Dort.
Am Rand stand ich, mit den Fähnchen.
Den Weisern.
Wild fuchtelnd. Die Hände stets am Applaus.
Und doch entzog sich Dein Atem.
Und nahm mir damit die Luft.
Nun verheddert sich alles zwischen den Schläuchen.
Das ist das Sauerstoffgerät, weisst Du?
Und die Blumen, die wir uns gaben,
schauen mit hängenden Köpfen zu.

Unverblümt

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