Montag, 30. März 2009

Verbrennt die Hymnen...



(Wenn ihr nicht weiter wisst.)

Alles Scheiße, Deine Elli...

Zeitfleck

"Ich muss jemanden kennenlernen...", denke ich.
Jemanden der mich ablenkt von und hinführt zu mir selbst.
Jemanden der weiss, was zu tun ist. Oder wäre.
Jemanden der begreift.

Ich führe Telefonate.
Gute, schöne, aufgehobene.
Und ich trinke zuviel.
Trinke Rotwein, weil kein Bier mehr da ist.
War nicht unteuer, das Zeug.
Aber ich genieße ihn nicht.

Zwei Abende hintereinander das selbe Spiel.
Ich bin irgendwo. Nur nicht hier, bei mir.
Bin dort, am schönsten Ort meiner Phantasie.
Möchte da hingehören, einen herausgebrochenen Moment lang,
wie in einem gestohlenen Zeitfleck.

Der Frühling kommt nicht.
Klopft nur ab und an an, um dann doch wieder unter der Kälte des Schnees zu verschwinden.

Ich bin müde. Kann nicht schlafen. Mag nicht schlafen. Nicht allein.

Die Arbeit verteilt sich schlecht. Aber das ist ja immer so. Wenn auch gerade extrem.

Ich koche Seelenessen. Eine übermässige Portion. Wie lange habe ich das nicht gemacht?

Zu lange.

"Dieses Essen macht gesund...", sagt sie noch heute. Dabei habe ich es nur einmal für sie gekocht, so wie meine Oma es kochte, früher.
Sie hat recht. Dieses Essen, es macht wirklich gesund. Es wärmt von innen, gibt Kraft. Aber es schafft auch Schwere.

Ich fühle mich schwer. Kann nicht fallen. Darf nicht fallen. Gehe durch den stillen Abend.

Es ist immer noch kalt.

Und ich sehne mich nach fremden Armen.

Zemete

Sonntag, 29. März 2009

Endlich...

Interessant!

...sagt mir 'mal einer wie das geht!
Von wegen Tarnkappe und so: Ein simpler Punkt genügt...

Herrlich!

Mittwoch, 25. März 2009

Montag, 23. März 2009

Schonungslose Feststellungen. (Die Zweite.)

Es wäre 'mal wieder an der Zeit für ein Resümee.
Aber dazu vielleicht später.

Schonungslose Feststellungen. (Die Erste.)

Ich bin ein Klops.

Klops

(Und 28/32 geht gerade definitiv nur in LowCut und Stretch.
Dafür beginne ich Gummibünde zu lieben.)

Freitag, 13. März 2009

Dieu me pardonne.

Ich sitze in diesem Kleinwagen.
Da ist es besser, als dort im Halbdunkel, wo ich sowieso nur denke, dass ich es 'mal wieder...

(Dabei weiß ich doch, verdammt! Verstehe sogar ein Stück weit, aber nein...wieder und wieder die Keule. Holzhammer raus und drauf auf das Pflänzchen. Immer schön destruktiv, dann, wenn alles zuviel, weil nicht greifbar, wird!)

Wenig Verkehr für einen Freitag Nachmittag, stadtauswärts.
Die Sonne blendet mich, ich klappe das Schild herunter und unterdrücke den dringlichen Wunsch.
Nicht beim Autofahren. Überhaupt eh nicht. Nein.
In meinem Inneren toben seltsame Krämpfe.
Am Liebsten würde ich immer weiter fahren. Einfach nur geradeaus. Endlich einmal: geradeaus. Selbst Bäume scheren mich nicht. Ja, manchmal liebe ich solche Vorstellungen. Ich drehe das Radio lauter und drücke den Fuss aufs Gas. Schön, dass ich noch lächeln kann. Und merkwürdig, was mich so zum Lächeln bringt.

Was folgt ist Zurückdenken. Und ein um's andere Mal mehr, die Frage nach dem Bereuen. Ich beantworte sie mit "Nein", wenn auch etwas gequält. Weiss, dass ich nicht da wäre, wo ich bin, wenn nicht. Kann es mir selbst kaum erklären, sehe aber ganz klar den Fakt. Meine Trauer ist still. Zum Schweigen gebrachte Wut. Keine Chance mehr auf Hass, wie es scheint. Gut so. Ehrlicher. Ich murmele ein "Entschuldige..." vor mich hin. Richtung Licht. Und setze den Blinker.




(Video rein sinnbildlicher Natur.)

Donnerstag, 12. März 2009

We proudly present:

PrinzCharming

(Hier zu sehen in Seitenansicht und nahezu Lebensgröße.)

Ein Traum, oder?

(Und wenn er jetzt noch singen würde, könnte frau direkt schwach werden...)

Sonntag, 8. März 2009

Ohne Worte.

Ok

Zum Lernen

Prinz

Howto

(Ich denke, das sollte mir irgendwie zu denken geben....)

Tulipa blanco.

Wie schön Du gesungen hast! Einst.
Wie rein und zart in Dein Nebelhorn gepustet.
Und nein, sag' nicht, dass Deine Stimme zu leise sei, ich hab' sie doch gehört...
Ihr Timbre so voll, so weich, so sanft.
Was wünschte ich mehr?
Als einzig ihren Klang.
Gelaufen bist Du. Von hier nach da. Und dann wieder ins Dort.
Am Rand stand ich, mit den Fähnchen.
Den Weisern.
Wild fuchtelnd. Die Hände stets am Applaus.
Und doch entzog sich Dein Atem.
Und nahm mir damit die Luft.
Nun verheddert sich alles zwischen den Schläuchen.
Das ist das Sauerstoffgerät, weisst Du?
Und die Blumen, die wir uns gaben,
schauen mit hängenden Köpfen zu.

Unverblümt

Donnerstag, 5. März 2009

Fatal. Fatal.

Da geht man zu Zeiten der "Weltwirtschafts" und so. Weil man es ja nicht mehr hören kann und überhaupt. Pläne geschmiedet gehören, auch wenn gerade so gar nichts heiß ist, obwohl alles brennt. Sich lecker verköstigen. Und, na ja, die eine fröhnt dem Friesischen, der andere dem Jamaika Malt..(ganz neue Seiten!). Und was hat frau dann davon? Die Gewissheit Morgen ganz ganz in der Früh restalkoholisiert Fremdautos durch das Einbahnstraßenchaos zum Verrichtungsort steuern zu müssen... Herrjeh!! Hoffentich trabe ich nicht wie gewohnt zur Bahn...ärgh (sagt die Schaltjahrautofahrerin)...

Mittwoch, 4. März 2009

Notiz an Selbst:

Wie ein Rotwein -

weich; rund, vollmundig, manchmal spritzig, auch, ja, aber nachhaltig immer erst, im Abgang

- dem Kork nicht steht.

(Per sofort wird direkt aus der Flasche eingegossen und nicht mehr vornehm dekantiert.)

Dienstag, 3. März 2009

Guter Kompromiss.

Nachdem ich mich gestern auf dem Rückweg vom Finanzdienstleister noch wie unmögliche, deplazierte 17 fühlte, nur um dann heute festzustellen, dass ich vielleicht endlich doch noch erwachsen werde - oder zumindest gerade dabei zu sein scheine - kam ich um diesen Test dann doch nicht herum. Und das Ergebnis fühlt sich durchaus deckungsgleich an. Beruhigend!

***Ihr wirkliches Alter beträgt: 30. Wenn dieses psychische Alter Ihrem tatsächlichen Alter entspricht, sind Sie im Einklang mit sich selbst. Wenn Sie zehn Jahre älter sind, dann sollten Sie ernsthaft nachdenken. Warum will ich meine Plattensammlung nicht aufgeben, obwohl es kaum noch Plattenspieler gibt? Warum ziehe ich mich noch immer so an, als würden mich die Türsteher reinlassen? Warum will ich nicht so alt sein, wie ich bin, sondern jünger? Profis nehmen sich dafür ein Jahr Zeit und surfen dabei.***

(Oder auch nicht, wenn man den Testkre(m)atoren glauben darf... Achten Sie bitte 'mal auf die "Richtig/Falsch Wertung", so Sie auch nicht widerstehen können. Verwundert die nur mich???)

Montag, 2. März 2009

Infinitiv.

Es könnte. Sagt man sich. Aber es könnte auch. Gleichzeitig. Nie hat man gewusst. Immer nur: "Es könnte...", in Endlosschleife, vor sich hinreflektiert. Ein nie endender Infinitiv (Nein! Korrigieren Sie mich nicht! Nicht, bevor Sie nachgedacht haben. Es könnte... Sein, in dem Sie sich täuschen.), im Konjunktiv konjunktiert. Letztendlich.
Aber zu den aktuellen Zeiten, jenen in denen die Kacke aufgequirlt sich ausschüttet über die kläglichen Reste der eigenen Existenz, steckt sowieso alles im Hals. Ziemlich voll da, pour le mohmòhhh... Obwohl, wahrscheinlich ist es da ganz gut aufgehoben. Besser zumindest als im hypothetischen Imperativ.
Es ist schon erstaunlich. Da rührt man, über Jahre und Jahre. Immer genau dann, wenn es zu sehr zu stinken beginnt. Den eigenen Mist. Mit Geduld und Zuversicht. Sämig, wird er schon werden, meint man. Geht doch! Denkt man. Naiv.
Und dann? Dann kommt so eine kleine verfickte Depression und brüllt einem zwischen 7 und 10 in der Früh 100 Mal "Finanzkrise" ins Ohr. FINANZKRISE. FINANZKRISE. FINANZKRISE! Was ein Jericho!
Aber ich schweife ab zum Wesentlichen. Verzeihung.

(Sagen Sie, war das ein Rülpsen? Nein? Ach, ich dachte...)

Im Grunde spielt das sowieso keine Rolle, allenfalls zwei.

Und so lasset uns hinausgehen, in dieses Wohlstandsjammertal und uns unter sie legen, so lange es noch geht.

Fin.

(Huck.)

Anschauen:



(Intro.)