Samstag, 28. Februar 2009

Klischee.

Heute ist es auf den Nordstraßen so, wie man es sich vorstellt.
Wenn man an die Stadt denkt.
Wettertechnisch.
Tröpfcheninvasion.
Wie Glitterpartikel, im Licht...

Soll ja gut für die Haut sein.

Schiet


(Trotzdem lieber: Heizung an und dringeblieben.)

Freitag, 27. Februar 2009

Bright nights.

Irgendwann wühlt sich alles hoch. Nur um dann doch wieder zu versinken, in der Schlickpackung über der Seele.
Erst öffnet man sich, in diesen schrecklich unintimen intimen Dingen.
Und "8400" hat wie immer Recht.
Dann trabt man so, wie man eben so trabt, um erneut zu traben.
Seltsam das.
Plötzlich:
Ohne Grund berührt vom eigenen Sein.
Fast bricht die Packung auf, ohne jede Vorwarnung;
die fiese fette Sau.

Aber: DIESE Ausbildung immerhin, hat man gründlich absolviert!
Verschoben also. Auf später.

Nur später dann. Später dann hat man ein paar mehr im Blut. Und lacht anstatt zu weinen.
Wohlfühlhormon Freunde! "Isss' net schlimm..."

Ich sehe dem Begreifen entgegen, wie einem endlich eintreffenden Zug.

Auf allen Ebenen.


Donnerstag, 26. Februar 2009

Und noch was...

Heute scheint der Tag der großen mail-Beglückungen zu sein.
Zitieren wir also ausnahmsweise 'mal:

"Hi Katja Frau H., also erstma n lieben gruss ausm süden.....
und nebenbei ne kleine Info, falls dus noch nicht mitbekommen hast....

http://www.selig.eu/

ich habs leider grade erst entdeckt.....shows schon alle ausverkauft......aber man kann ja später ma bei ebay schaun...

also hau rein

peterle
"

Heyho! Sag' ich da nur. Der Jan. Der Jan. Der Jan....

Verdammte Scheiße: SELIG!

Und deshalb noch ein Evergreen zur Nacht:




(Schau Schau.. gibt's da auch! Nur ohne embed...also hingehen und suchen!)

Mittwoch, 25. Februar 2009

Thanx to.



(Ablenkungsmanöver geglückt ;)...)

Freitag, 20. Februar 2009

Zopf.

houses

Irgendwie sieht man sich ja gerne idealisiert. Also so, als wäre man noch immer naturfarben und überhaupt.
Das krasse, wirkliche Gegenteil dazu - eine Art Jakobsweg des Al(ter)ltags - wird einem immer erst dann bewusst, wenn man - begründet in Bequemlichkeit, Müdigkeit und überhaupt"Eh egal heute" -eben so aus dem Haus schlurt, wie man gerade eben erst rein gekommen ist. Und dann tatsächlich DARAUF trifft.
Positiv gedacht könnte man jetzt sagen, dass es besser ist, freiwillig die Hosen runterzulassen, bevor man zwangsnackt an die Wand gestellt wird. Den negativen Augen aber ist das zu profan. Tun wir einfach Tarnkappe. Niemand da, oder?

Scheiß Zopf!

Mittwoch, 18. Februar 2009

Schaffensraum.

Eswird

(Refurbish - fast - abgeschlossen!)

Vielleicht.

Lassen sich Dinge ja doch verändern?

Auch solche mit einer echt harten Kruste.



(Nachdenklich.)

Dienstag, 17. Februar 2009

Alb.

Heute Nacht sehr wirklichkeitsgetreu von erneutem Wasserschaden geträumt.
Verzweifelt aufgewacht.

Fazit: Scheine traumatisierter zu sein als gedacht.

Sonntag, 15. Februar 2009

Menschgewordene Melancholie.

Großstadtabend. Im Geiste -
- heute ist mir das Dorf zu eng.


All die bekannten Gesichter. Die man kennt und doch irgendwie nicht.
Jene Fröhlichkeit, mit der sie mir freundlich lachend, begegnen. Jau!

Nein. Heute Abend nicht.
Nicht heute!

Des Tags war es ja noch gut.
Eisenwaren.
Wunderbar wie immer.
Biobrot und Schreibwarenladen.
Ich stehe mit penetrantem Hustenreiz am Geburtstagskartenkarusell. Hört nicht auf. Nerviger Mist. Sollte eine rauchen... denke ich noch, als die Frau neben mir pikiert geht. (Wie der GM, der in solchen Momenten immer so grauenhaft unmenschlich ist. "Jetzt hör' doch endlich auf zu husten..." Toll! DANKE!) Fische eine Karte raus, süß, mit Pelzchen (kennen Sie die Geschichte mit den Pelzchen? Das ist soooooo...ach, lassen wir das.) und trabe, den Hustenreiz mühsam unterdrückend, zur Kasse. Als es mich angrinst. Dieses entsüggende Etwas - eindeutig männlich, aber bestimmt die Frauenrolle - und mir die Hand entgegenstreckt. "Honig-Salbei?", zwitschert es. Und mir wird ganz warm ums Herz. Ja doch, es ist schon lieb hier. Nur eben nicht heute. Also schon, aber genau eben das ist es. HEUTE IST MIR DAS ALLES EINFACH ZUUUUUU LIEB! Verdammter Kack.

Ich will nach New York.
Am Besten zu Zeiten der wirklichen Depression.
Will von zugigen, abgetragenen Zwanzigerjahrekleidchen spärlich umhüllt in die nexte Kascheme schlottern und mir einen Wiskey nach dem anderen hinter die Binde kippen. Und das, wo ich gar keinen Wiskey mag. Und dann will ich Gespräche mit Wildfremden führen. Aber natürlich nur solche, die man mir aufnötigt. Währenddessen starre ich in mein Glas. Schwenke es ab und an mit einem "Hm.." im Mund. Nur auf amerikanisch. Und das, obwohl ich auch Amerika eigentlich gar nicht mag. Aber New York ist schließlich nicht Amerika. Nein. New York ist stadtgewordenen Melancholie und Einsamkeit. New York, vor allem zu Zeiten der Depression, ist. Ist. Ist... Ach, einfach nur groß. Wunderbar groß. Und anonym.

Dorfkindneurotischer Tag.

Irgendwie.

Freitag, 13. Februar 2009

The final kit(t)chen countdown.

Lastbutnot

Könnte bitte jemand für mich streichen?

Oder mir zumindest den Kaffee und die Zigaretten wegnehmen?

CaC


Den kleinen Weißen vielleicht auch?

Immerhin:
Gelernt durch Bedarf.
SO geht das also!
Und alles nur wegen dem hier.
Alte Hüte ganz neu für mich.
Exorbitant gutes Mittel für "Procrastination". Hoho..

Könnte also jetzt 'mal jemand...?

Ich schau' dann solange nochmal den kleinen Film.
Und denke mich jung und ganz parisienne...

HACH!

Mittwoch, 11. Februar 2009

Moby Dick.

And so it is

Wie ein gestrandeter Wal.
Voll von.
Luft.

Und Wasser.

Der, den man im Bauch hat,
oder hatte,
fühlt sich gefangen.
Darin.

And so it is..

Ich schwimme im Alltagsmeer.
Ruhig.
Gelassen.
Ab und an aufgeregt, zwar.
Von druckerschwarzen Schlagzeilen,
die mich zu greifen versuchen.
Gelingt es mir doch, in Folge,
zu lächeln.
Darüber.

Egale Wünsche.
Als Wunsch.
Und um sich greifende Wirklichkeit.

Nächtens leuchtet mir der Kanister die Worte in den Schlaf.
"Alles Glück kommt nie."

And so it is..

Es ist, als würde ich Kräfte sammeln wie Holz.

Für ein Feuer.

Zu Ostern.