Mittwoch, 10. Dezember 2008

Der Bär ist los.

Neubau>

Ja, nun ist es also soweit. Maler Bääähhr weilt doch tatsächlich im Hause H.!
Also gerade natürlich nicht - wäre ja auch noch schöner! - aber immer dann, wenn ich gerade meine Schokobrötchen verdiene, verdient er sich hier seine. Und ich werte es als einen schönen und einen unschönen Umstand zugleich.

Beginnen wir vertraut negativ:

Zum Einen zwingt mich "Oh nein, oh...das ..oh nein...da spachtel ich einfach außenrum..." Bärchen jeden Abend zu netten kleinen Hausaufgaben (Ja Kleiner, ist gut..so ein Warmwasserboiler ist ganz leicht abgenommen...komm', ich mach's Dir...und Strom ist auch kein Hexenwerk! Man kann Aufputzsteckdosenverkleidungen ganz einfach demontieren, dann klebt man's ein wenig ab und nix passiert...siehste? Hmm?) und zum Anderen zerrt der Perfektionismus an mir. Bärchen ist nämlich ein Beiputzer. Das widerspricht meinem Garnichtodergründlichkeitsgen sehr. Leichte Bauchschmerzen stellen sich ein. Und sie sind wohl nicht zyklisch bedingt. Abgesehen davon gleicht die Wohnung nun endgültig den Bürgersteigen in "Besser geht's nicht." - nur dass ich (tatsächlich!) in keinster Weise neurotisch bin dabei. (Ausnahmsweise.)

Ansonsten (kommen wir zum Positiven) ist Bärchen ganz nett. Ein Schwätzer, klar, aber schon ganz nett. Zumindest findet er, dass Fort Knox ja auch irgendwas hat. Und bewundert meine Einsatz. Vor allem in Sachen Türen. (Scheiße, ich bin so leicht zu kriegen!). Ich habe ihn mit Dunkler Vollnuss bestochen, schweren Herzens zwar, aber na ja. Die Decke hat er daraufhin schon ganz passabel hinbekommen und - jawoll! - dabei auch auf die verhasste Raufaser verzichtet. Leicht wellig..allerdings..
Leider will er jetzt morgen früh doch schon um 8.15h kommen. Irgendwas besprechen, nochmal. Das macht mich ein wenig uninspiriert. Überhaupt war ich schon 'mal inspirierter.

Müde. Müde. Müde. Und nur ganz am Rande ein Ende in Sicht.

Lasset uns singen:

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