Donnerstag, 25. Dezember 2008

Covered.

Es ist eine traurige Wärme, die mich umfängt. Ein wenig schwächer schon als sonst, aber da. Deutlich da. Ihr folgt ein kurzer, hefitger, kaum zu unterdrückender Wunsch nach Lust. Lust und Verlust. In der Lust.
Momentaufnahme: Glück! Hinter einem schlierigen Schleier.

Aber dann ist es wie immer nur Gedanke. Darf es nur Gedanken sein. Bar allem. Bezugsgedanke!
Ich höre irgendwen schimpfen, von irgendwoher. Mit ganz vertrauter Stimme. Halte inne.

In diesem Bett (Nein! Das stimmt nicht. Es war nicht dieses, es war ein anderes. Aber: Es stand genau da. Wenn auch ein wenig anders.) habe ich mich zum ersten und vielleicht auch einzigen Mal in meinem Leben wirklich heftig verloren. Und es kam sehr überraschend. Ich fühlte mich wie eine Vergewaltigerin. Fast. Dabei. Bin ich das wirklich?

In diesem anderen, neueren Moment, fühle ich mich nur. EINFACH. Oder besser: Ich sehne mich danach.
Meine Gedanken driften. Meinem Körper hinterher. Am Ende weisen uns immer die Körper den Weg.
Sie wissen einfach besser Bescheid. Instinktiver.
Und ich bin für einen kurzen kleinen Moment ganz Herz. Poche. Atme schwer.
Unterdrücke ein Seufzen, dass sowieso niemand hören will.

Ich öffne die Augen. Und stelle mir vor in etwas hinein zu sehen. Hindurch.
Ein Tor, ganz nah. Nah vor meine Augen. Ich blinzele.
Nur um dann erneut stumm eine orangefarbene Rauhfasertapete anzuseufzen.
Senseles!

Auf meinem Rücken liegt eine imaginäre Hand. Ganz still. Sie bewegt sich nicht. Liegt einfach in der Mitte meines Rückens.


Ich schließe die Augen.
Wieder.
Und beginne ganz sacht
wie unter einem großen Geheiss
meine Träume zu sezieren...

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